wollte dieses thema mal ansprechen, da dies mich persönlich graust, wie absolut unverantwortlich die menschen mit der welt umgehen...und besonderes trauer empfinde ich für die meeresbewohner, die von einem auf den anderen mit unmengen liter von öl zu kämpfen hatten und ich mag ehrlich nicht wissen, wie viele millionen tiere dabei gestorben sind und bis heute noch weiterhin daran sterben und zugrunde gehen...
Schon jetzt ist klar, dass die USA vor einer der größten Umweltkatastrophen der vergangenen Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte, stehen. Früher als erwartet erreichten am Freitag die ersten Ausläufer des Ölteppichs die Küste mit ihren hochsensiblen Ökosystemen, ihren ausgedehnten Sumpfgebieten und ihrer Fischereiindustrie. Und klar ist auch: Angesichts der schieren Menge an Öl und den örtlichen Gegebenheiten dürfte eine wirksame Bekämpfung der Ölpest ein Ding der Unmöglichkeit sein.
Außer dem ökologischen Desaster drohen der US-Politik nun auch politische Folgen. Präsident Barack Obama hatte erst Ende März eine energiepolitische Kehrtwende vollführt und angekündigt, Öl- und Gasbohrungen vor der US- Atlantikküste zu genehmigen - was ihm jetzt zur Belastung wird.
habe mal ein stück kopiert dazu...das größte problem wahrscheinlich ist ja, sie wissen nicht mal, wie sie es stoppen können...
Wie auch immer, selbst wenn sie es stoppen - Die Schäden die angerichtet wurden lassen sich nicht so schnell, möglicherweise nie, wieder beheben. Die Tiere, die Küste, allgemein die Natur.. Wenn der Ölteppich nun in den Golf von Mexico eintritt (oder wenn er es sogar schon ist) wäre die komplette Katastrophe da.. Ich habe neulich eine Abbildung gesehen die zeigt wie sich der Ölteppich bei weiterem Austritt von Öl (wie bisher) ausbreiten würde, Durch den Golf verbreitet er sich.. dann kommen wieder viele kleinere Ströme die das Öl wieder verteilen.. Ich stelle mir das so vor das selbst das kleinste Gewässer damit verschmutzt sein wird, wenn nicht etwas getan wird. Anyway, so wie ich es gehört habe gibt es Ventile die soetwas berhindern könnten. (Ich meine na klar brauchen wir das Öl, aber trotzdem geht erstmal überhaupt das erhalten der ganzen Welt vor!) Allerdings ist Norwegen das einzige Land das solche Ventile anbringen lässt. Was ich dabei nu nicht verstehe ist: Wenn man weis, dass jede Sekunde dort diese Plattform 'platzen' könnte und es Möglichkeiten gibt das zu verhindern, wieso macht man es dann nicht? Wie auch immer, da ist der Mensch mal wieder dabei sich selbst zu vernichten.. Und diesmal benötigt es nichtmal einen Krieg dazu, sondern die Pure Geldgier und die Pure Dummheit spielten diesmal eine Rolle..
Momentan sind sie ja dabei ein Loch mithilfe von Schlamm abzudichten.. Wobei (natürlich mal wieder nur ganz nebenbei, oder im kleingedruckten) erwähnt wurde, dass falls es schief gehen sollte, das Loch noch vergrößert werden könnte. So wie ich das mittlerweile kenne, geht das sowieso wieder schief und sie verhängen sich da immer mehr drin..
Ja das ist mal wieder ne schöne Sauerei die sie da veranstaltet haben.
Ich find es aber auch heftig wie die Amis da wieder nach Obama schreien und beleidigt sind weil er es sich nicht einmal anschaut. Aber was zum Geier bringt es denen wenn Obama es sich anschaut? Ändern kann er auch nichts daran.
Ich bin auch gespannt wie BP das jetzt noch lösen möchte. Einen großen Imageschaden haben sie jetzt sowieso, es geht nun um das Verhindern einer größeren Umweltkatastrophe. Wenn der Dollar dadurch schwächelt werden Importe für uns billiger, aber Exporte in die USA bringen auch weniger ein. Und da wir mehr exportieren als importieren wäre dies auch ein wirtschaftlicher Schaden für Deutschland. Hoffen wir das beste.
Zitat von n24.deAmerika muss lange mit Ölpest leben
Nach dem Scheitern der Operation "Top Kill" bereiten sich die USA auf die schwerste Ölkatastrophe aller Zeiten vor. Das Öl wird noch Monate aus dem Leck fließen. Der Unmut in der Bevölkerung wächst.
Die US-Regierung bereitet sich darauf vor, noch monatelang mit der Ölpest im Golf von Mexiko leben zu müssen. Nach dem Rückschlag im Kampf gegen das Desaster müsse man einkalkulieren, dass aus dem Leck im 1500 Meter Tiefe noch bis August täglich große Mengen Öl fließen könnten. "Im schlimmsten Fall sprudelt das Öl bis August, bis die Entlastungsbohrungen gemacht sind. Wir sind auf das Schlimmste vorbereitet", warnte Carol Browner, Beraterin von Präsident Barack Obama in Energiefragen.
Schwerste Ölkatastrophe der US-Geschichte Es handele sich um vermutlich um die schwerste ökologischen Katastrophe in der USA Geschichte, sagte Browner dem TV-Sender CBS. Zugleich warnte sie vor möglichen Komplikationen beim weiteren Vorgehen gegen die Ölpest. Der vom Ölkonzern geplante nächste Schritt könnte dazu führen, "dass der Öl-Ausfluss aus dem Leck zeitweise um bis zu 20 Prozent steigt". Bei dem weiteren Vorgehen wollen die Ingenieure des BP-Konzerns versuchen, das defekte Steigrohr an der Quelle abzusägen und einen Auffangbehälter über die Öffnung zu platzieren. Dadurch solle zumindest ein Teil des ausströmenden Öls aufgefangen und auf ein Schiff gepumpt werden.
Mit der Operation solle am Montag oder Dienstag begonnen werden, teilte die Regierung mit. Allerdings äußerten sich BP-Experten bereits im Vorfeld skeptisch. Zuvor war die Operation "Top Kill" gescheitert. Dabei hatten die Experten versucht, das Leck mit schweren Schlamm zu verschließen. Die schwerste Ölpest in der US-Geschichte war am 20. April ausgelöst worden, als eine Explosion die Bohrinsel "Deepwater Horizon" zerstörte. Wenig später versank die Plattform im Meer, elf Menschen kamen dabei ums Leben. [...]
Wahnsinn wenn man denkt, dass laut den Medien täglich hundertausende Liter Öl in das Meer fließen.
Das wird noch große Auswirkungen auf die Weltökologie und Weltwirtschaft haben.
weiss jemand vielleicht wo die quelle des öles ist, wenn man die irgendwie verdichten würde (ist sicher nicht so leicht, sonst hätten sie es schon getan denkend), dann täten wenigstens nur das, was in den rohren da ist rausfließen, aber so wird es ja stetig weiterverbreitet und die quelle versiegt sicher nicht so schnell, wahrscheinlich denken die menschen erst an die verdichtung des rohres, damit sie dann anschließend "maßnahmen" ergreifen können, doch mit der denkweise wird die umwelt mehr leiden müssen, als der mensch überhaupt begreifen kann, was für folgen das haben wird... mir persönlich wäre das rohr sowas von egal, ich hätte erstmal dafür gesorgt, dass nichts mehr reinfließt oder nur noch, dass was reinfließen MUSS rein kommt, ob ich danach die leitung für die ganze weltöllieferund oder weiss gott was vernichte, ist für mich sowas von egal, natur kommt immer vor wirtschaft für mich und besonders bei den mengen von verschmutzung
Na wie man gesehen hat, gehen ja ihre so 'tollen' Pläne nicht wirklich auf.. Das mit dem Schlamm ging ja mal wieder voll daneben.. So wie das aussieht geht das so lange weiter bis das Öl alle ist.^^ Wie viel Öl ist denn da überhaupt? Bzw. gibt es da ein Ende? Um mal noch zu zeigen was da wirklich los ist, hier ein (Luft)Bild.. Das wurde allerdings vor 2 Wochen gemacht.. Also sieht es dort jetzt vermutlich noch viel schlimmer aus
ich weiss es auch nicht, wie viel Öl da rausfließen kann, aber ein Scheich hat sicher länger als 10 jahre verkauft, bis er sich toiletten aus gold kaufen konnte, daher gehe ich davon aus, es wird die nächsten jahre nicht einfach so aussiegen, wobei für mich der gedanke länger als einen monat schon unvorstellbar schrecklich ist...
Das mit dem Unglück ist schon schlimm, man bedenke neben der Zerstörung der Tier-und Pflanzenwelt im Meer auch, das das Öl auf dem Meer verdunstet und in den Himmel gelangt, um woanders "niederzuregnen". Jedoch muss man sachlich konstantieren,daß erstens nicht die Natur der ganzen Welt zerstört wird und die lokalen Schäden innerhalb unserer Lebenszeit revidiert werden können.
Anders gesagt: Die Explosion in Tschernobyl ist im Vergleich dazu in ihrer Umweltzerstörung wesentlich schlimmer und langfristiger !
Zitat von Steak2005Jedoch muss man sachlich konstantieren,daß erstens nicht die Natur der ganzen Welt zerstört wird und die lokalen Schäden innerhalb unserer Lebenszeit revidiert werden können.
'Lokale Schäden' ist hierbei relativ. Die Frage ist wie groß diese Lokalisierung sein wird. Ob es eine Fläche in der Größe von z. B. Berlin trifft oder ob es eine Fläche von der Größe Bayerns oder größer sein wird kann aktuell wohl noch niemand sagen. Zudem ist es nicht einmal so unwahrscheinlich, dass zwar nicht die ganze Erde betroffen sein wird, jedoch sicherlich größe Abschnitte der Erde - und zwar genau deswegen:
Zitat von Steak2005Das mit dem Unglück ist schon schlimm, man bedenke neben der Zerstörung der Tier-und Pflanzenwelt im Meer auch, das das Öl auf dem Meer verdunstet und in den Himmel gelangt, um woanders "niederzuregnen".
Das Öl wird verdunsten um in Wolken gespeichert wo anders niederzuregnen. Diese Wolken können sich überall hin weiterverbreiten und mit saurem Regen Ernten vernichten oder auch Trinkwasser verschmutzen.
Dadurch, dass laut den Medien 'mehrere hundertausend' Liter pro Tag aus dem Leck der explodierten Bohrinsel strömen, ist es nicht einmal so unwahrscheinlich, dass oben geschriebenes eintreffen wird. Ob es eintrifft und in welcher Intensität kann man natürlich aktuell nicht sagen. Nur je länger sie dafür benötigen das Leck zu schließen oder anderweitig eine Lösung zu finden, desto wahrscheinlicher und intensiver wird oben geschriebenes eintreffen. Daher sind für mich persönlich solche Aussagen wie 'Könnte bis August dauern!' keineswegs verständlich.
Zitat von Steak2005Die Explosion in Tschernobyl ist im Vergleich dazu in ihrer Umweltzerstörung wesentlich schlimmer und langfristiger !
Naja, ich würde nicht unbedingt ein Atomunglück auf Land mit einer Ölkatastrophe im Meer vergleichen, aber Fakt ist dass beides schlimm sein kann. Kommt natürlich darauf an wie stark die Ölkatastrophe ist, um mit einem Atomunglück 'mithalten' zu können. In diesem Fall können wir das aktuell noch nicht beurteilen. Auf jeden Fall ist ein Atomunglück langfristiger, da es die Umwelt der Region etliche Jahre lang komplett verseucht.
Zitat von BiquinhoDadurch, dass laut den Medien 'mehrere hundertausend' Liter pro Tag aus dem Leck der explodierten Bohrinsel strömen, ist es nicht einmal so unwahrscheinlich, dass oben geschriebenes eintreffen wird. Ob es eintrifft und in welcher Intensität kann man natürlich aktuell nicht sagen.
Momentan kann man echt nur vermuten welche Ausmaße die Katastrophe haben wird. Bloss ich meine, dass es maximal den Süden der USA betreffen würde. Solche Wolken sind natürlich nicht zu unterschätzen und können im extremstem Falle (wie z.B. Ausbruch eines großen Vulkans) das Klima um einige Grad nach unten verändern. Doch allein die Vorstellung, das so ein im Vergleich zum Planeten Erde extrem kleiner Tanker solches verursachen könnte, geht einfach nicht in meinen Kopf hinein.
Zitat von BiquinhoNaja, ich würde nicht unbedingt ein Atomunglück auf Land mit einer Ölkatastrophe im Meer vergleichen, aber Fakt ist dass beides schlimm sein kann. Kommt natürlich darauf an wie stark die Ölkatastrophe ist, um mit einem Atomunglück 'mithalten' zu können. In diesem Fall können wir das aktuell noch nicht beurteilen. Auf jeden Fall ist ein Atomunglück langfristiger, da es die Umwelt der Region etliche Jahre lang komplett verseucht.
Zitat von Steak2005Jedoch muss man sachlich konstantieren,daß erstens nicht die Natur der ganzen Welt zerstört wird und die lokalen Schäden innerhalb unserer Lebenszeit revidiert werden können.
'Lokale Schäden' ist hierbei relativ. Die Frage ist wie groß diese Lokalisierung sein wird. Ob es eine Fläche in der Größe von z. B. Berlin trifft oder ob es eine Fläche von der Größe Bayerns oder größer sein wird kann aktuell wohl noch niemand sagen. Zudem ist es nicht einmal so unwahrscheinlich, dass zwar nicht die ganze Erde betroffen sein wird, jedoch sicherlich größe Abschnitte der Erde - und zwar genau deswegen:
Zitat von Steak2005Das mit dem Unglück ist schon schlimm, man bedenke neben der Zerstörung der Tier-und Pflanzenwelt im Meer auch, das das Öl auf dem Meer verdunstet und in den Himmel gelangt, um woanders "niederzuregnen".
Das Öl wird verdunsten um in Wolken gespeichert wo anders niederzuregnen. Diese Wolken können sich überall hin weiterverbreiten und mit saurem Regen Ernten vernichten oder auch Trinkwasser verschmutzen.
Dadurch, dass laut den Medien 'mehrere hundertausend' Liter pro Tag aus dem Leck der explodierten Bohrinsel strömen, ist es nicht einmal so unwahrscheinlich, dass oben geschriebenes eintreffen wird. Ob es eintrifft und in welcher Intensität kann man natürlich aktuell nicht sagen. Nur je länger sie dafür benötigen das Leck zu schließen oder anderweitig eine Lösung zu finden, desto wahrscheinlicher und intensiver wird oben geschriebenes eintreffen. Daher sind für mich persönlich solche Aussagen wie 'Könnte bis August dauern!' keineswegs verständlich.
Zitat von Biquinho Naja, ich würde nicht unbedingt ein Atomunglück auf Land mit einer Ölkatastrophe im Meer vergleichen, aber Fakt ist dass beides schlimm sein kann. Kommt natürlich darauf an wie stark die Ölkatastrophe ist, um mit einem Atomunglück 'mithalten' zu können. In diesem Fall können wir das aktuell noch nicht beurteilen. Auf jeden Fall ist ein Atomunglück langfristiger, da es die Umwelt der Region etliche Jahre lang komplett verseucht.
So ein Vergleich ist natürlich heikel, ich hatte ihn aber gezogen weil mich dieser ganze Hype ein wenig aufregt. Gerade die Presse ist in solchen Dingen sehr sensationslüstern. Und wenn mal wirklich etwas ist wie bei Tschernobyl, dann ist die Presse ideologisch befangen und darf gar nichts berichten.
ah..sie haben sich nach einigen wochen mal auf etwas "geeinigt", jetzt dauert es noch einige woche oder monate, bis sie es auch durchführen und vielleicht sogar jahre, bis alles dann "behoben" ist...
sicher ist denkend, dass jetzt jeder beim namen BP sich an die ölkrise erinnern wird und seine meinung dazu bilden wird, wenn man mal darüber nachdenkt vor 2 wochen habe ich darüber gelesen und da war es schon nicht mehr ganz aktuell und jetzt erst machen sie "versprechungen", wobei aus meiner sicht diese eh nicht besonders gefüllt sind, na ja wenn sie jetzt nicht noch zuversichtlich klingen würden, wäre das auch ihre absolute katastrophe oder?^^
Ich dachte es soll spätestens im August eine Entlastungsbohrung gemacht werden.. (Verstehen tuhe ich das kein bisschen.. Nur um Geld zu sparen wird gewartet bis August.. Aber mal an die umbgebung gedacht, daran wird nicht.. Diese 'hohen Tiere' von dem Konzern, denken nun nur daran so wenig wie möglich Verluste zu machen.. Aber keiner von denen spricht mal an, was wäre wenn die Schäden nicht mehr behoben werden können.. Wenn die so weiter machen, oder nochmal sowas passiert, dann werden die wahrscheinlich nie wieder irgendwo Öl anzapfen können, unsere Erde lässt sich nun auch nicht alles bieten, denk ich mal. Das wird bestimmt noch viele, viele Folgen nach sich ziehen!) Irgendwo soll dann anscheinend ein zweites Loch gebohrt werden, wo das Öl wohl besser 'aufgefangen' werden kann.. Ich weis es nicht genau, aber ich glaube ich hörte das irgendwo in den Nachrichten Aber ob das nun noch viel bringt.. Ihren Namen haben sie sich nun sowieso komplett versaut.. Viel schlechter kann es also für den Konzern nicht mehr werden..