Nach einer eher bescheidenen Leistung der Schiris bei der WM in Südafrika ist das Thema nun wieder brandaktuell: Kann in der heutigen Zeit noch auf technische Hilfsmittel verzichtet werden?
Hierbei wird diskutiert, ob sich in Zukunft im Ball ein Chip befinden soll, wodurch Fehlentscheidungen wie im Spiel Deutschland - England verhindert werden sollen. Ein gültiges Tor wurde damals nicht anerkannt, da der Schiri und seine Linienrichter der Meinung waren, der Ball sei nicht hinter der Torlinie gewesen. Eine andere Möglichkeit wäre, 2 Torrichter anzustellen, welche die Aufgabe haben, sich darauf zu konzentrieren.
Die Frage die sich hierbei stellt ist: Gehören diese Fehlentscheidungen zum Fußball dazu oder müssen diese durch die Hilfsmittel verhindert werden?
Doch wo setzt man die Grenze? Man könnte auch die Abseitsentscheidungen mit technischen Hilfsmitteln optimieren. Man könnte auch jeden einzelnen Spieler permanent beobachten und denen noch nachträglich im Spiel für nicht gesehene Fouls Karten geben.
Also ich würde es so sagen.. In nicht so bedeutenden Spielen, muss nicht unbedingt auf Hilfsmittel zurückgegriffen werden, da ist es nicht so dramatisch, wenn man mal keine gelbe Karte bekommt oder ähnliches. Sicher, es ist immer schade, wenn man nach dem Spiel so hört 'theoretisch, hättet ihr elfmeter bekommen müssen' aber der Aufwand und die Kosten sind unglaublich, stellt euch das mal vor.. Für jedes Spiel dass in der 3. Liga gespielt wird, muss so ein Ding aufgebaut werden und ein Chip in jeden Ball gepflanzt werden. Etwas anderes ist es z.B. in einem WM-Finale. Keiner will den Titel wegen einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters verlieren. Auch das mit den Karten könnte so viel besser optimiert werden. Ja, Fouls gehören letztendlich dazu, allerdings wenn es wirklich um was geht sollte man doch lieber die Hilfen dazu nehmen.
Das mit den Chips, Torrichter und so finde ich übertrieben. Meiner Meinung nach gehört das zum Fußball dazu: Streitereien, Diskussionen, Fehlentscheidungen... das sind doch alles Faktoren, die für zusätzliche Spannung sorgen.
Und falls man unbedingt diese Fehlentscheidungen vermeiden will, dann sollte man lieber den 4. Schiedsrichter dazu beauftragen (welcher sich ja eh außerhalb des Spielfeldes befindet), wichtige Entscheidungen am PC mit speziellen Kameras zu verfolgen, welche nicht gesehene, schwere Fouls aufzeichnen und schwere Fehlentscheidungen, wie nicht gegebene Tore erkennbar machen. Der vierte Schiedsrichter könnte ja per Funk mit dem Schiedsrichter auf dem Platz verbunden sein und in solchen Situationen eingreifen und aufklären.
Ich sag mal von Anfang an dass das Spiel lahmer wird wenn Videobeweis und sowas eingeführt wird. Da geht ja die Spannung am Fußball verloren und das Drama und sowas halt.
ABER was die FIFA und UEFA uns versuchen mit Fairplay vollzulabern geht da halt mal überhaupt nicht! Fairplay ist wenn nach den Regeln gespielt wird und nach den Regeln gepfiffen und bestraft wird! Wenn dann ein Abseitstor gegeben wird und eine Tätlichkeit nicht bestraft wird dann haben FIFA und UEFA mit ihrem Fairplay versagt! Fairplay zählt nicht nur für die Spieler!
Wenn es ein wichtiges Spiel wie 1. Bundesliga, Champions League, Europa League, Europameisterschaft, Weltmeisterschaft oder die Qualifikationen dafür ist dann würde ich das schon machen, aber mit speziellen Regeln. Ich kann euch da aus meiner Erfahrung als Kampfrichter beim Ringen erzählen:
Hier gibt es in der 1.-Ringerbundesliga tatsächlich den Videobeweis, die sogenannte "Challenge": Der Trainer darf (ausser bei Gefährlicher Lage) einen Würfel in der Farbe seines Kämpfers in den Ring werfen. Wenn der Kämpfer nicht zustimmt, wird weiter gerungen. Stimmt er zu, dann schaut sich das Kampfgericht das Video an. Korrigieren sie ihre Entscheidung, bekommt der Trainer seinen Würfel zurück und darf ihn bei der nächsten strittigen Situation wieder einwerfen. Wird die Entscheidund nicht korrigiert, wird der Würfel einbehalten und der Trainer verliert sein Vetorecht bis zum Ende des Kampfes und der Gegner erhält einen Punkt.
Wenn man das in den Fussball überträgt könnte das heissen: 1. Der englische Nationaltrainer legt sein Veto ein zu der Entscheidung der Schiedsrichter, das Tor zum möglichen 2:2 gegen Deutschland nicht zu geben. Sie sehen das Video, korrigieren ihre Entscheidung und der Trainer behält sein Vetorecht. 2. Der niederländische Trainer legt im Finale sein Veto ein, das die Schiedsrichter das Tor zum 1:0 für Spanien gegeben haben. Die Schiedsrichter sehen das Video und bestätigen ihre Entscheidung, der Trainer erhält eine Gelbe bzw. Gelb-Rote Karte (zwar gibt es glaube ich das für Trainer noch nicht, nur der Platzverweis, aber kann man ja mal einführen und darf nicht mehr sein Veto einlegen. Es geht mit Ballbesitz für die Spanier weiter.
Sie sollten das einführen definitiv! Denn das was passiert ist sollte auch gewertet werden da könnt ihr mir erzählen was ihr wollt. Es wäre definitiv besser. Auch egal wenn es gegen meine Mannschaft wäre - besser so als ungerecht gewinnen. Denn am Ende sollte sich wirklich das Durchsetzen, was wirklich auf dem platz passiert ist.
ich bin der Meinung das man diese Kamaras an der Torlinie oder den chip im Ball nur in Bedeutenden spielen benutzen sollte zb Aufstieg/ Abstigsspiele Meisterschafftsentscheidungsspile POkalspiele Internationale spiele
da finde ich würde es wirklich sinn machen denn in anderen nicht so ( bedeutenden spielen) kommen durch fehlentscheidungen in der zb Bundesliega die richtigen emotionen hoch die ein Fan nur sehen will und das ist das was ich an Fußball liebe ansonsten ist es sinnvoll