Eine sehr heikle Problematik: Wie lange reichen unsere Ölreserven und was für regenerative Energien müssen genutzt werden ?
Hier mal eine kleine Anregung: Das Maximum einer Förderung von Erdöl ist nach 40 Jahren erreicht, jedoch können nur 30-40% des Erdöls aus technischen Gründen gefördert werden. Das heisst das es insgesamt ein sehr uneffektives Verfahren ist, wobei viele Bereiche an Erdöl dranhängen, wie z.B. die Herstellung von Kerosin, Benzin, Diesel, Heizöl, Kunststoffe usw.. Insgesamt wird 2040 die geförderte Menge nur noch der Hälfte von heute entsprechen. Aktuell wird 40% des Energieverbrauchs durch Erdöl gesichert, was eine zu große Abhängigkeit von dieser Ressource darstellt.
na ja ob sie versiegt kann man auch nicht genau sagen, denn vor ca 6 jahren hieß es, dass es nur noch 18 jahre öl gibt, inzwischen wurde dann eine neue quelle gefunden und der bisher nur noch 12 jahre wert ist sicher auch schon überholt, hinzukommend mit diversen verschwendungen oder einflüssen wie "saddam brennt es nieder" oder "leck an den unterwasserrohren" etc. und trotz unterschiedlichster und kritischereren folgemaßnahmen, besonders der umwelt zuliebe, gibt es immer noch genug die unverantwortlich damit umgehen und die statistiken damit unvorhersehbar verändern klar ist nur, dass sie entweder JETZT und so schnell wie möglich nach alternativen ausschau halten müssen und sich damit Intensivst beschäftigen oder das unsere kinder und kindeskinder extreme problematiken haben werden (sie tun mir jetzt schon leid, da sie nichts dafür können, dass wir und auch unsere vorfahren so sorglos mit der welt umgegangen sind)
Zitat von Seven07klar ist nur, dass sie entweder JETZT und so schnell wie möglich nach alternativen ausschau halten müssen und sich damit Intensivst beschäftigen oder das unsere kinder und kindeskinder extreme problematiken haben werden (sie tun mir jetzt schon leid, da sie nichts dafür können, dass wir und auch unsere vorfahren so sorglos mit der welt umgegangen sind)
Stimme ich dir zu, Seven, die tun mir auch jetzt schon irgendwie Leid.
Allgemein muss viel mehr auf erneuerbare Energien umgestellt werden, also nicht nur im Bezug auf das Autofahren. Wind-, Wasser-, Sonnen-, Bioenergie, Geothermie, ... das muss die Zukunft sein. Diese werden ja momentan schon verstärkt genutzt, jedoch muss das noch mehr werden, da sie letztendlich erst einen geringen Prozentteil bei der Energiegewinnung ausmachen.
Die fossile Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Kohle machen uns nur Abhängig und schaden der Umwelt. Von Kernenergie halte ich auch nicht sehr viel, da auch hier ein gewisses Risiko auf Umweltschäden besteht. Ich verstehe es jedoch, dass sie als "Übergang" verwendet wird, aber letztendlich muss man noch mehr in Richtung erneuerbare Energien forschen, anders geht es einfach nicht.
Ich habe neulich eine Wandzeitung über erneuerbare Energiequellen machen müssen. da bin ich speziell auf diesen Windpark eingegangen, der neu in der Nordsee gebaut wird.. Er soll noch dieses Jahr fertig werden und bis 2020 ca. 20% der Energie in Deutschland liefern.. Ziemliches Riesenprojekt, finde ich.. Aber irgendwoher müssen sie ja die Energie bekommen, da irgendwann mal das, was nicht unendlich ist, ausgehen wird.. Gerade jetz sind sie ja dabei eine Menge durch diese Ölkrise zu verlieren..
Hatte schon 2 Präsentationen zum Thema "Erneuerbare Energien - Wasserkraft", wobei es da mehr um die Energieübertragung und um die Wasserkraftwerke ging.
Jedoch mag ich das Thema Energie
Über dieses Projekt an der Nordsee mit dem Windpark habe ich auch schon gelesen. Frankreich hat auch so etwas ähnliches (glaube ich). Nur müssen solche Projekte nicht nur bei uns stattfinden sondern weltweit... War vor einer Weile nicht auch mal von Solarzellen in Afrika die Rede, welche Strom für ganz Europa liefern sollen?
Zitat von MarkeusÜber dieses Projekt an der Nordsee mit dem Windpark habe ich auch schon gelesen. Frankreich hat auch so etwas ähnliches (glaube ich). Nur müssen solche Projekte nicht nur bei uns stattfinden sondern weltweit...
Das kannst du natürlich nicht wissen, aber Deutschland hängt Weltweit ziemlich hinterher, wenn es um erneuerbare Energiequellen geht. Frankreich, England, Dänemark, und noch 7 weitere Länder der ganzen Welt besitzen bereits seit 2007/2008 einen solchen Windpark, der dort auch schon seit 2-3 jahren Strom für das jeweilige Land liefert. Zudem ist Deutschland´s Windpark auf dem Meer nicht halb so groß wie der von anderen.. zum Vergleich: Die erwartete gesamt Leistung liegt in Deutschland bei 14000 Megawatt.. In England dagegen, sollen es bis 41000 Megawatt Leistung sein! Grund dafür sind angeblich das mangelnde Geld und außerdem der Platz (nur wenige Teile der Nordsee gehören zu Deutschland gewässern, viel mehr gehört den umliegenden Ländern an der Nordsee) und die Bedingungen für Windparks. Da Deutschland nur die Nordsee zur Verfügung hat, blieb ihnen nichts anderes übrig als dort zu bauen.. Die Boden verhältnisse sind aber schlechter als Beispielsweise in den Gewässern der Engländer.. Um kein Risiko einzugehen, darf auf einen km² nur ein dreiviertel von dem gebaut werden was woanders auf einen km² gebaut wird.. Auf einen km² normal passen (von mir ausgerechnet) um die 20 Windräder.. Die Länge allein eines Flügels beträgt um die 40m.. (Das ist aus unverständlichen Gründen auch wieder kleiner als bei anderen Ländern, wo ein Flügel um 15m länger ist. Trotz allem sind das gewaltige Anlagen. Ein Vergleich: Würde man 1 solches Windrad neben den Kölner Dom stellen, würde das Windrad knapp über die Spitze ragen.. Man kann also sehen, das Deutschland da ziemlich hinterher hängt und auch ziemlich beschränkt bezüglich des Bauens ist.. Ich sagte 20% der Energie sollen von diesem Windpark kommen.. Woanders könnte ich mir vorstellen, dass das wohl noch mehr sein wird.. Um auf die Solarzellen in Afrika einzugehen: Ja, in der Sahara sollen eine Menge Solarzellen angebracht werden.. Dazu habe ich wieder einen Schönen vergleich. Wenn man nur 10% der gewonnenen Energie (pro Stunde) nutzen würde, dann hätte man den Bedarf eines einzigen Hauses für mehrere Jahre gedeckt.. Ziemlich gewaltig also ebenfalls. Was ich ziemlich lustig fand ist, wenn man die Energie der Anlage (1h) in Joule (einheit für Energie) umwandelt, dann hätte man ungefähr die selbe Energie, die unser Körper aus mehr als 1Milliarde Portionen Spaghetti Bolognese gewinnt. Auch wenn die beiden Energien nicht dieselben sind, schon ziemlich viel, wenn man so darüber nachdenkt.^^ Ich weis allerdings nicht ob der Strom nach Europa oder wo auch immer hingeht..
Zitat von winRWas ich ziemlich lustig fand ist, wenn man die Energie der Anlage (1h) in Joule (einheit für Energie) umwandelt, dann hätte man ungefähr die selbe Energie, die unser Körper aus mehr als 1Milliarde Portionen Spaghetti Bolognese gewinnt.
Schöner, einprägsamer Vergleich
Das wir in regernerative Energien setzen müssen, darüber brauchen wir glaube ich gar nicht mehr diskutieren. Doch ist dies bei den Politikern angekommen ? Ich denke ja, jedoch lassen es verschiedene Abhängikeiten nicht zu das Deutschland sich da stärker beteiligt. Zum einen haben wir wie genannt nicht so viel Platz in der Nordsee, dann ist es auch auf den Land eine Platzfrage für Windparks und Solaranlagen. Längerfristig ist es wohl am besten in Erdwärme zu investieren, doch da fehlt noch Geld. Ich habe das Gefühl, dass die Politiker, so lange man noch Erdöl nutzen kann, nur nach und nach investieren wollen, was aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll erscheint aber uns nicht schnell genug die Abhängigkeit vom Erdöl nimmt...
Langfristig, da hast du Recht, scheint das am besten.. Hörtest du von diesem Projekt 'Wärmepumpe'? Ich kann ja mal erklären was damit gemeint ist.. (In einigen Bundesländern wurde es an manchen Beispielen schon umgesetzt, in meiner Gegend allerdings noch nicht, deswegen 'Projekt') Das Grundprinzip ist einfach. Kaltes Wasser wird tief nach unten in die Erde gepumpt.. Da mit zunehmender Tiefe die Hitze steigt, erwärmt sich das Wasser und das, ohne das weitere Kosten entstehen. D.h. man investiert erst und dann kommt der Gewinn über mehrere Jahre.. Dieses Grundprinzip ist weit bekannt, wird auch schon oft eingesetzt.. Das neuere ist folgendes: Es soll das gesamte Grundwasser da erwärmt werden, wo das Haus steht.. Naja, nicht ganz, sondern das Grundwasser soll angezapft werden und auf dem Weg nach oben in das Haus soll eine art ziemlich große Heizung eingesetzt werden.. -> Gleichzeitig soll es eine Filteranlage geben, die das Wasser nach dem Gebrauch wieder säubert und bei der nur 20% des Wassers verloren gehen.. So soll eine Familie lange/ewig von ein und dem Selben Wasser leben.. Ziemlich merkwürdige Idee, finde ich. Was meint ihr dazu?
Das ist eine interessante innovative Idee. Spart zumindestens die Energie, die aufgewendet werden muss, um das Wasser zu erwärmen. Heizungen können damit auch gespeist werden. Aber Eliktrizität müssen wir trotzdem "herstellen".
Tjaja immer schön Gott spielen und dann herummaulen wenn man merkt dass man doch auf die Natur angewiesen ist und nicht alle Macht der Welt hat
Ich finds ja ganz okay dass die oberschlauen Macker mal eins übergebraten bekommen aber irgendwie werden ja dann doch wir die sein die unter den mangelnden Erdölreserven leiden werden -.-
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Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
Genau das ist es.. Der Mensch hat wahrscheinlich bis heute noch nicht begriffen, das nicht er der stärkste auf der Welt ist, sondern das er gegen die Natur nicht eine geringste Chance hat.. Ein Vulkanausbruch in Island setzte den gesamten Flugverkehr in Europa außer Gefecht.. Naja, diejenigen werden schon sehen was sie eines Tages davon haben, wobei wir dann, wenn mal richtig was passiert, auch nichts mehr machen können.. @Steak: Ja, klar die Elektrizität können wir damit nicht ersetzen, ist aber eine gute Idee um Energie zu sparen..