Vorwort: Ein Spiel, welches mich einige Stunden/Tage/Wochen meines Lebens 'beraubte', weil es so viel Spaß machte. Es handelt sich hierbei um einen alten Super Nintendo Klassiker, der zwar nicht ganz so berühmt wurde wie Secret of Mana oder Terranigma, jedoch dennoch sehr viele Fans in seinen Bann zog. Nachfolgend ein paar Eckdaten:
Originalname: Estpolis Densetsu 2 Englischer Name: Lufia - Rise of the Sinitrals Deutscher Name: Lufia Plattform(en): Super Nintendo Multiplayer: nein Alterfreigabe: ungeprüft Verfügbar auf Deutsch: ja Erscheinungsdatum: 31.01.1995 Entwickler: Neverland Company Publisher: Taito Schwierigkeit: leicht Genre: Rollenspiel (RPG)
[zentrieren] Geschichte: Maxim, ein Dämonenjäger aus Taia, begibt sich auf den Weg ein Monster zu bekämpfen, welches den Schlüssel eines Schreins an sich nahm und somit für große Unruhe sorgte. Bereits einige Tage zuvor erschien eine mysteriöse Lichtkugel am Himmel und die Monster um Taia wurden immer mehr. In einer Höhle, in der dieses Monster entflohen war, trifft Maxim auf eine junge Frau, die ihm von seiner Zukunft prophezeit. Sie erzählt ihm, dass das verstärkte Auftauchen der Monsterscharen auf dieses mysteriöse Lichtkugel zurückzuführen sei und Maxim und noch andere Sterbliche in der Lage seien, diese bedrohende Kraft zu besiegen. So begibt sich Maxim auf eine lange Reise...
Das Spiel: Eine einfache Bedienung und ein akzeptabler Schwierigkeitsgrad lassen Lufia als ein sehr angenehmes Spiel erscheinen. Die Grafik ist für SNES-Verhältnisse überdurchschnittlich und lässt im Einklang mit diversen Spielabschnitten eine gewisse Atmosphäre auf den Spieler einfließen. So erscheint der Höllenfürst Gades furchteinflößend und sehr machtvoll oder der Rachetempel unheimlich und mystisch. Hinzu kommt eine größtenteils gut selektierte Musik, die an manchen Stellen Ohrwurm-Potential beweist. Lufia ist zudem sehr umfangreich und zieht Spieler allein im ersten Durchgang über 50 Stunden in seinen Bann.
Die Ahnenhöhle: Unter Spielern legendär geworden, ist jedoch die Ahnenhöhle, ein Ort im Spiel, bei welchen man nach Betreten alle Ausrüstungsgegenstände und Items ablegt und die Level der Mitstreiter auf 1 zurückgesetzt werden. Die Ahnenhöhle ist in Etagen aufgeteilt. In jeder Etage befinden sich Gegner und Schatztruhen, eventuell diverse andere Dinge und eine Treppe, die in die nächste Etage führt. Jede Etage wird durch ein Zufallsprinzip völlig neu erstellt, was es unmöglich macht zu erahnen, was einen am anderen Ende der Treppe erwartet. Zwischen dem 20sten und 25sten Stockwerk erhält man in einer Schatztruhe das Item ‚Gotteshand‘, mit welchem die Ahnenhöhle verlassen werden kann. Im 100sten Stockwerk befindet sich ein Endgegner, der einen Schlüssel zu verborgenen, sehr wertvollen Schätzen besitzt. Bis man jedoch im 100sten Stockwerk angelangt ist, sind einige Stunden vergangen. Nach dem Verlassen der Ahnenhöhle erhält alle zuvor abgelegten Gegenstände zurück und wird wieder auf das vorige Level gestuft. Gegenstände aus der Ahnenhöhle dürfen nicht behalten werden, mit Ausnahme von Spezialgegenständen, die jedoch sehr nützlich sind.
Persönliches Fazit: Wie bereits im Vorwort erwähnt, spielte ich dieses Spiel sehr lange mit großer Leidenschaft. Ich bezeichne es als mein Lieblingsspiel und kann es jedem Retrovideospiel-Liebhaber empfehlen. Mein persönliches Rating: Atmosphäre und Inhalt: 5/5 Grafik: 4,5/5 Sound: 5/5 Bedienung: 5/5 Umfang: 5/5
Beispielvideos (Spoiler enthalten): Anmerkung: Alle selbst gespielt.
[Höllenfürst Gades – Teil 1 von 8 – Hier klicken zum Ansehen] Ein sehr, sehr harter Kampf. So hart, dass wenn man ihn verliert, das Spiel trotzdem weiter geht. Die Spieler sollen hierbei in die Irre geführt werden, indem sie dank Gades extremer Stärke denken, sie können hier nur verlieren, da das Spiel trotzdem weiter geht. Wenn man sehr viel trainiert und ihn besiegt erhält man allerdings eine der mächtigsten Waffen im Spiel. Ja, das ist ein achteiliges Video und oben ist nur der Link zum ersten Teil. Der Kampf dauerte insgesamt über eine Stunde.
[Wood Dragon (Walddrache) – Hier Klicken zum Ansehen] Zu guter Letzt ein Gegner, den ist selbst erstellte; ein Abbild eines vorhandenen Endgegners, nur in anderer Farbe, anderen Statuswerten und anderen Attacken. Hier ist Taktik gefragt.[/zentrieren]